Anforderungen der Landesdatenschutzgesetze an die Adressaten

Eine abschließende Aufzählung der aus den jeweiligen Landesgesetzen resultierenden datenschutzrechtlichen Verpflichtungen würde den Rahmen dieser Informationsseite bei Weitem sprengen. Exemplarisch möchten wir Sie auf folgende Pflichten hinweisen: 

  • Gesetzeskonformer Umgang mit personenbezogenen Daten (siehe „Personenbezogene Daten“)
  • Transparente Verarbeitung personenbezogener Daten (vgl. z.B. Art. 10 BayDSG, § 10 II Nr. 6 DSG NRW; zum Begriff: „Personenbezogene Daten“)
  • Umsetzung der Betroffenenrechte (vgl. z.B. Art. 10 ff. BayDSG, § 5 DSG NRW: Widerspruch gegen die Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten; Berichtigung, Sperrung und Löschung solcher Daten; zu den Begriffen: „Formen des Umgangs mit personenbezogenen Daten“)
  • Einhaltung technisch-organisatorischer Maßnahmen (vgl. z.B. Art. 7 BayDSG, § 10 DSG NRW; zum Begriff: „Technische und organisatorische Maßnahmen“) zur Gewährleistung des Datenschutzes
  • Hinweis an die mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigten Mitarbeiter auf das Datengeheimnis (vgl. z.B. Art. 5 BayDSG, § 6 DSG NRW; zum Begriff: „Datengeheimnis“)
  • Führen eines Verfahrensverzeichnisses (vgl. z.B. Art. 27 BayDSG, § 8 DSG NRW; zum Begriff: „Verfahrensverzeichnis“)
  • Einhaltung der besonderen Vorschriften im Bereich der Auftragsdatenverarbeitung (vgl. z.B. Art. 6 BayDSG, § 11 DSG NRW; zum Begriff: „Auftragsdatenverarbeitung“)
  • Ggf. Pflicht zur Bestellung eines behördlichen Datenschutzbeauftragten (vgl. z.B. Art. 25 II BayDSG, § 32a I DSG NRW; zum Begriff: „Datenschutzbeauftragter“)
  • u.v.m.