Vorteile eines externen behördlichen Datenschutzbeauftragten

Die Bestellung eines Rechtsanwalts zum externen behördlichen Datenschutzbeauftragten bietet gegenüber einer „internen Lösung“ zahlreiche Vorteile:

  • Die „externe Lösung“ verfügt bereits ab Vertragsschluss über die landesrechtlich geforderte Fachkunde. Das Risiko einer Datenpanne mit den damit einhergehenden Negativschlagzeilen (vgl. z.B. http://nachrichten.t-online.de/700-menschen-durch-e-mail-panne-als-arbeitslose-identifiziert/id_45537330/index?news; ferner: http://www.bigbrotherawards.de/2012/.gov) und Haftungsrisiken lässt sich dadurch von Anfang an effektiv verringern.
  • Der externe behördliche Datenschutzbeauftragte ist auch kurzfristig und anlassbezogen verfügbar.
  • Interessenkollisionen wegen anderer Aufgaben in der öffentlichen Stelle (z.B. Gemeinde) werden vermieden. Hintergrund: Häufig wird – eigentlich naheliegend – ein Mitarbeiter des Bereichs IT zum behördlichen Datenschutzbeauftragten bestellt, da dieser mit den Datenverarbeitungsvorgängen im Haus bestens vertraut ist. Diese Bestellung ist jedoch nach herrschender Meinung unwirksam, da einem Mitarbeiter des Bereichs IT wegen möglicher Interessenkonflikte die landesrechtlich geforderte „Zuverlässigkeit“ fehlt.
  • Die intern ausgeübten Haupttätigkeiten der Mitarbeiter werden durch die Zusatzbelastung, die die Bestellung zum behördlichen Datenschutzbeauftragten zwangsläufig mit sich bringt, nicht beeinträchtigt.
  • Externe behördliche Datenschutzbeauftragte verfügen infolge ihrer Neutralität über besondere Vermittlungsfähigkeiten, so etwa bei Konflikten zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern.
  • Die Kosten eines externen behördlichen Datenschutzbeauftragten sind für die verantwortliche Stelle kalkulierbar.
  • Es entstehen keine fortlaufenden Nebenkosten für die Ausbildung/Fortbildung von Mitarbeitern in Zeiten stetig wachsender rechtlicher Anforderungen.